Städtebund-Vorstand bleibt am Thema Straßenausbau dran

B 87 weiter im Blickpunkt der Politiker vor Ort

HERZBERG .In der jüngsten Vorstandssitzung des Städtebundes Elbe-Elsteraue hat sich das Gremium erneut dem Thema Straßenausbau gewidmet. Wie Geschäftsführerin Gabi Lang danach informiert, habe man im Torgauer Bundestagsabgeordneten Marian Wendt (CDU) einen weiteren Verbündeten gefunden.

Er wolle sich auf Bundesebene dafür stark machen, dass der auf sächsischer Seite aktuell forcierte Ausbau der B 87 nicht an der Ländergrenze zu Brandenburg haltmache, sondern auch dort schnellstmöglich fortgeführt werde. Dazu sei es notwendig, dass das Vorhaben beim Bund auf die Liste der Maßnahmen mit vordringlichem Bedarf komme.
 
Zudem suche man zu diesem Thema den engen Schulterschluss mit Brandenburger Verantwortlichen. Gabi Lang nannte als Beispiele die Bauministerin Kathrin Schneider (SPD), den Bundestagsabgeordneten Michael Stübgen (CDU) und den Landtagsabgeordneten Rainer Genilke (CDU). Als Erfolg wertet sie, dass die Ministerin bei einem Termin vor wenigen Wochen in Holzdorf erkannt habe, dass das Land Brandenburg nicht nur die B 101 betrachten dürfe, sondern auch die Anbindung der B 87 im Blick behalten müsse. "Wir sind uns alle einig, dass wir am Thema dranbleiben müssen, wenn wir etwas bewirken wollen", so die Städtebund-Geschäftsführerin. Sylvia Kunze

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