Fördergelder für die Orgeln in Schlieben, Kirchhain und Oppelhain

Auch Schleuse am Floßkanal in Prösen wird saniert

ELBE-ELSTER-KREIS. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Donnerstag mehrere Fördermittelanträge aus dem Landkreis Elbe-Elster bewilligt. Darüber informiert der CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Stübgen aus Finsterwalde, der die Anträge mit unterstützt hatte.

So erhält die evangelische Kirchengemeinde in Kirchhain aus dem Bundesprogramm zur Sanierung national bedeutsamer Orgeln 40 000 Euro für den zweiten und letzten Bauabschnitt an der Voigt-Orgel op. 68 in der Stadtkirche St. Marien. Das Instrument ist das letzte erhaltene große hochromantische Werk des Orgelbauers Arno Voigt aus Bad Liebenwerda. Für die Sanierung der Schrickel/Geißler-Orgel aus dem Jahr 1863 in der evangelischen Stadtkirche St. Marien in Schlieben werden 65 000 Fördermittel bereitgestellt.
 
Aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes erhält zudem die Gemeinde Prösen Fördermittel in Höhe von 51 753 Euro für die Sanierung der "Schleuse Prösen" des Grödel-Elsterwerdaer Floßkanals. Mit dem Bau des 21,4 Kilometer langen Kanals wurde im 18. Jahrhundert die industrielle Entwicklung der Region eingeleitet. Auch der von der SPD unterstützte Fördermittelantrag für die Sanierung der Orgel in der Oppelhainer Kirche in Höhe von 17 058 Euro wurde bewilligt. red/pos

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